Gemeinsame Ausstellung
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Städtisches Museum Göttingen
(27.01.2008 bis 13.04.2008) -
Historisches Museum Hannover
(17.10.2007 bis 13.01.2008)
Eine Sonderausstellung in Hannover und Göttingen
Vor 50 Jahren, am 12. April 1957, veröffentlichten 18 Physiker - darunter Otto Hahn, Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker - eine viel beachtete Erklärung, in der sie sich vehement gegen die Ausröstung der Bundeswehr mit Atomwaffen wandten. In ihren bezeichnenderweise als «Göttinger Erklärung» betitelten Ausführungen drückte sich die Verbundenheit der Forscher mit der Universität aus, an der sie studiert bzw. gewirkt hatten, die Formulierung des Titels verweist aber zugleich anspielungsreich auf den Mythos der sog. «Göttinger Sieben». Mit ihnen und ihrer Protestation im Jahre 1837 verbindet sich die Vorstellung vom Protest einer börgerlich-liberalen Gruppe von Gelehrten gegen die willkörliche Zuröcknahme fortschrittlicher Gesetze durch König Ernst August von Hannover.
27. Januar 2008 bis 13. April 2008
Städtisches Museum Göttingen
Liebeserklärung an die Brüder Grimm
Verantwortung made in Göttingen?
Die Erklärung der Göttinger Achtzehn von 1957
Vortrag von Dr. Arne Schirrmacher
Termin: So. 9.3.2008
Zeit: 15.00 - 15.45 Uhr
Ort: Städtisches Museum
brüder. Grimm (Premiere)
Theater im Museum
Mit Andreas Maier, Philipp Rothkopf, Kornelius Heidebrecht.
Buch & Regie: Götz Lautenbach, Oleg Zhukov.
Bühne: Roy Spahn.
Musikalische Leitung: Kornelius Heidebrecht.
Das Produktionsteam zur Uraufführung von »brüder. Grimm« besteht aus freischaffenden Künstlern aus der ganzen Bundesrepublik, die sich 2007 teilweise erstmals für dieses Stück, gefördert durch die Niedersächsische Lottostiftung, den Landschaftsverband Südniedersachsen, die Göttinger Kulturstiftung, die VGH Versicherungen sowie private Förderer, in Göttingen zusammengefunden haben.
Die Plätze sind begrenzt. Reservierung unter Tel. 0551/400-2845.
Termine: 14./16./17./19./20./21./24./28./29. Februar und 1. März 2008
Beginn: 19.30 Uhr
Abendkasse: 19.00 Uhr
Eintritt: 8,00 / 16,00 EUR
170 Jahre Protestation der Sieben
Ein Kalenderblatt des Deutschlandfunks
Am 14. Dezember jährte sich die Protestation der Sieben zum hundertsiebzigsten Mal. Ein akustisches Kalenderblatt dazu finden Sie - auch zum nachlesen - auf den Seiten des Deutschlandfunks [externer Link].
Begleitbuch
Sieben gegen den König
Texte und Materialien zum Hannoverschen Verfassungskonflikt
Begleitband zur Ausstellung im Historischen Museum Hannover und im Städtischen Museum Göttingen.
Mit zahlreichen farbigen & z.T. großformatigen Abbildungen.
Preis: 15,00 Euro
Ausstellungstexte
Für Ihre privaten Zwecke und zum Unterrichtseinsatz bieten wir Ihnen die Raum- und Abschnittstexte der Ausstellung Sieben gegen den König zum Download an.
Folgende Dateien stehen für Sie zum Download bereit:
- Raumtexte: Die Texte zu den Hauptkapiteln, die sie in den Ausstellungsräumen auf den großen Fahnen lesen können.
- Abschnittstexte: Die Texte zu den Sinneinheiten innerhalb der Hauptkapitel, die den Zusammenhang zwischen Objekten erlätern.
- Biographien: Kurzlebensläufe der Göttinger Sieben.
- Flugblatt Protestation: Per Maus-Klick statt mit dem Gänsekiel - Eine Abschrift der Protestation, so wie sie in den Ausstellungsräumen in Papierform ausliegt, zum nachdrucken und verteilen!
Museum & Schule
Das Konzept der Ausstellung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Geschichts- und Politikunterricht. Dafür stellen die beiden Museen Quellentexte, historisches Bildmaterial sowie Arbeitsblätter zur Verfügung. Sie stehen auf der Website im Bereich unter Quellen & Materialien > Museum & Schule bereit.Â
Wenn Sie mehr über die didaktische Struktur der Ausstellung und die Arbeitsmöglichkeiten im Museum erfahren wollen, möchten wir Sie ermutigen, mit dem Museum Kontakt aufzunehmen. Gerne jetzt beantworten wir Ihre Fragen, nehmen Ihre Anregungen auf und verabreden Führungen mit Ihren Lerngruppen.
Quellen & Materialien
Hier finden Sie Ausstellungsflyer, didaktische Materialien und historische Dokumente zu den Göttinger Sieben, Ernst August von Hannover und dem Skandal von 1837.
