Gemeinsame Ausstellung
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Städtisches Museum Göttingen
(27.01.2008 bis 13.04.2008) -
Historisches Museum Hannover
(17.10.2007 bis 13.01.2008)
Wilhelm Eduard Albrecht (1800-1876)
Der Kampf ums Recht
Wilhelm Eduard Albrecht wurde am 4. März 1800 als Sohn eines Kaufmanns in Elbing geboren. In Königsberg und Göttingen absolvierte er ein Jura-Studium. Nach der Promotion 1822 hörte er Savigny in Berlin und habilitierte sich 1824 in Königsberg zum Professor der Rechtswissenschaften. Ein Jahr später wurde er zum außerordentlichen Professor für deutsches Privat- und Staatsrecht ernannt. 1829 übernahm er einen Lehrstuhl für Staats- und Kirchenrecht in Göttingen.
Albrecht war 37 Jahre alt, als er 1837 die Protestation der »Sieben« unterschrieb.
Kein Weg zurück nach Göttingen
Schon im Dezember 1837 wurde Albrecht Privatdozent in Leipzig. Im gleichen Monat wurde er von der Universität Königsberg zum Dr. phil.h.c. ernannt. 1840 folgte eine ordentliche Professur an der Universität Leipzig. Wie Dahlmann war auch Albrecht 1848 aktiv: Er arbeitete mit an den Vorbereitungen für eine Reichsverfassung und war Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung.
Im Jahre 1868 legte Albrecht sein Lehramt in Leipzig nieder. Zuvor hatte er 1842 einen Ruf nach Heidelberg, 1848 einen Ruf nach Gießen und seine Rückberufung nach Göttingen abgelehnt. Er starb acht Jahre später, am 22. Mai 1876, in Leipzig.
(Arne Steinert)

